Kelong
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Generalkonsul des KarnevalistenForum.de in Berlin


Dabei seit: 19.07.2005
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Herkunft: Colonia Claudia Ara Agrippinensium
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| Zitat: |
Original von Gaby
Danke für das "Bekloppte" Kelong
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Aha, do bes alsu der andre Bekloppte.
Jroß
Kelong
__________________ Danke, Mam, danke Pap,
danke leeve Jott,
Dat ich en Kölle jebore.
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15.08.2005 16:41 |
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jeckerberliner
Mitglied
Rittmeister des Forums

Dabei seit: 23.07.2005
Beiträge: 398
Herkunft: Berlin
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su ben widder dobei,war im Urlaub,maach wigger su Alexander!
Jrooß
__________________ E Jeföhl dat verbingk
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15.08.2005 17:48 |
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Gaby unregistriert
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Leeven Alexander,
ich wünsch dir vill Spass op dem Inselche un hoffe ding levver verdrät nen joden Stiffel...
Ich freu mich op die nächste Aufjab!
p.s. Un die Trone die du futz bruchste nit kriesche...
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17.08.2005 13:24 |
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Kelong
Ostermanns-Erben-Fanclub
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Dabei seit: 19.07.2005
Beiträge: 2.435
Herkunft: Colonia Claudia Ara Agrippinensium
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Leeve Alexander,
dä, unse Lehrer es fott!
Un dann noch op noh Mallorca!
Wä hätt dat vun dem Kääl jedaach!
Vill Spaß an d'r rFreud
wünschen ich dir
Kelong
__________________ Danke, Mam, danke Pap,
danke leeve Jott,
Dat ich en Kölle jebore.
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17.08.2005 18:16 |
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Alexander
Mitglied
Botschafter des KarnevalistenForum.de für Kölsche Sproch


Dabei seit: 12.07.2005
Beiträge: 687
Herkunft: Kölle
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Och wie nett, süch ens do. Ich danke för die jode Wünsch för ming Mallorca-Stippvisit. Ming Levver kann et verdrage. Mer han ävver nit vör, irjenswo om Ballermann opzeschlage. Meer suffe leever heimlich unheimlich
Un jetz weed et ähnz!
Jetz kumme de Antwoote 14-16:
Aufgabe 14:
Das Mottolied hieß: "Laach doch ens, et weed widder wäde!"
Aufgabe 15:
1. Wer (Wä) nix weed, weed Weet.
2. Wenn (wann) do Weet wäde wells, darfs'de keinen Doosch han.
3. Wann et Wedder widder schön weed, jonn ich noh'm Schwemmbad/en et Schwemmbad.
Dä! War das schwer? Eigentlich nicht, aber uneigentlich doch. Und das hängt wohl mit unserer Sprechfaulheit zusammen. Eigentlich heißt es so:
ich werde - ich wäde
du wirst - du wees
er/sie/es wird - hä/se (sei)/ et (it) weed
wir werden - meer wäde
ihr werdet - ehr wädt
sie werden - se (sei) wäde
Niemand käme im Hochdeutschen auf die Idee zu sagen "Lach doch mal, es wird wieder wirden." Auf Kölsch sagt das jeder, auch wenn es anders dasteht. Wie zum Beispiel auf der Fernsehsitzung. Da redet der Sitzungspräsident ständig vom "..et weed widder weede", obwohl oberhalb seines Kopfes dick und fett steht "..et weed widder wäde". Auch Kingsize Dick stand im Studio, hatte den Text des Mottoliedes vor sich und sang aus voller Brust "..et weed widder weede". Was ist da los?
Da hat das Festkomitee endlich mal ein knubbelfreies Motto - und dann das!
Aufgabe 16:
Da waren schöne alte kölsche Wörter dabei. Leider kennt die heute kaum noch jemand. Jeiht uns Kölsch zor Troor?
Aki = Geschick(lichkeit), Schwung, Dreh (französisch: aquis)
För esu jet hät dä Aki! (Dafür hat er den Dreh raus!)
alät = munter, heiter gestimmt, flink (französisch: alerte)
Der Kölsche ess em Fastelovend esu richtich alät!
Bräng = Bedrängnis, Not, Beengung usw. (holländisch: prang)
Dobei kütt mer schwer en de Bräng. (Dabei kommt man schwer in Bedrängnis.)
Dörpel oder Dürpel = Türschwelle, Hausschwelle (holländisch: doerpel)
Des Ovends soße mer luuter om Dörpel beienein. (Abends saßen wir immer auf der Hausschwelle zusammen.)
Kabass = Tasche aus Stroh, arabischen Ursprungs (spanisch: cabazo)
Komkommer = Gurke, auch scherzhaft für große Nase (lateinisch: cucumis, französisch: comcombre, holländisch: komkommer, englisch: cucumber)
Wer von Euch im Wrede "Kabass" gesucht hat, der findet es unter "Kabaß"...
So, bis nachher, wenn die neuen Aufgaben hier stehen!!!!!
__________________ Et kütt wie et kütt!
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Alexander am 18.08.2005 11:28.
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18.08.2005 11:27 |
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Alexander
Mitglied
Botschafter des KarnevalistenForum.de für Kölsche Sproch


Dabei seit: 12.07.2005
Beiträge: 687
Herkunft: Kölle
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Weil ich ja, wie allseits bekannt, nach Mallorca abdüse und erst am Mittwoch (hoffentlich) wieder ansprechbar bin, kommen jetzt hier zur Strafe 4 Aufgaben!!!!!
Aufgabe 17:
Was sagt der Kölner, wenn
a) es in Köln schon seit drei Tagen regnet,
b) er arbeitet oder schläft,
c) sie einen Kuchen backt
d) er sein Auto repariert?
Aufgabe 18:
Übersetzen Sie bitte folgende Sätze:
a) Ich liebe Dich!
b) Ich bitte Sie um Verzeihung!
c) Die Verständlichkeit des Textes lässt sehr zu wünschen übrig.
Aufgabe 19:
Bitte übersetzen Sie Folgendes:
a) Wenn er klug wäre, würde er endlich lernen!
b) Wenn ich reich wäre. würde ich mir ein dickes Auto kaufen.
c) Das würde ich an Deiner Stelle nicht tun.
d) Wenn ich 4 Stücke Kuchen essen würde, würde mir schlecht.
Aufgabe 20:
Bitte übersetzen Sie:
a) Ich habe, zum Beispiel, ein Motorrad und kein Auto.
b) Das hat Peter zu Maria gesagt.
c) Ich gehe heute Nachmittag zum Arzt.
d) Du kannst gerne zu mir kommen und das Buch abholen.
e) Das, was ich gestern gehört habe, war zum Lachen.
f) Ich muss mir noch etwas zum Essen holen.
Na, dann viel Spaß. Ich weiß, da sind ein paar kleine Nettigkeiten drin
, aber Ihr habt ja Zeit bis Mittwoch! Tschüss, ich ben fott un kumme eesch am Mettwoch widder.
;rva;
__________________ Et kütt wie et kütt!
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Alexander am 18.08.2005 13:13.
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18.08.2005 12:52 |
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Alexander
Mitglied
Botschafter des KarnevalistenForum.de für Kölsche Sproch


Dabei seit: 12.07.2005
Beiträge: 687
Herkunft: Kölle
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So, da bin ich wieder. Körperlich geschwächt aber moralisch obenauf! Na ja, beinahe. Jedenfalls habe ich mir ein paar schöne Tage und Euch ein wenig Arbeit gemacht. Gerecht verteilt eben....
Ich habe es ja bereits gesagt, dass bei den letzten Aufgaben einige Nüsse zu knacken waren.
Nun zu meinen Lösungsvorschlägen:
Aufgabe 17:
Hier ging es darum zu erkennen, wie der Kölsche die Sprache einsetzt, wenn er einen Umstand beschreibt, der z.Z. noch anhält. Er wendet die aus dem Englischen zur Genüge bekannte "Verlaufsform" an. Diese ist sogar in der Vergangenheitsform gebräuchlich. Das alles klingt für Außerkölnische erbarmungswürdig. Ävver wat wesse die dann ald?
a) En Kölle ess et ald zick drei Dach (Däch) am räne.
b) Hä ess am arbeide/ am schlofe.
c) Se (It) ess ene Koche am backe.
d) Hä ess singe Wage (si Auto) am repareere (repariere).
In der Vergangenheit Vorgefallenes beschreibt der Kölsche z.B. wie folgt: Ich wor jrad esu schön am schlofe, do jing et Tillefon.
Aufgabe 18:
Es gibt Dinge, die sich auf Kölsch nicht ausdrücken lassen oder nicht bzw. nur schwer wörtlich übersetzen lassen. So ein Ding ist die Liebe. Natürlich kennt der Kölner das Wort "leev" für "lieb", Leevje heißt sein Mädchen, aber wenn er seiner Angebetenen seine Liebe eingesteht, dann ist es das Höchste, wenn er sagt: Ich han Dich jän!
Denn, wenn er behauptet "Ich han Dich leev", dann kann es sich nur um seine Schwester handeln. Also, Mädcher: Opjepass!
Ähnlich ist es, wenn der Kölsche etwas Dummes angestellt hat und möchte, dass alles wieder gut wird. Mit "Et deit mer Leid!" bekennt er ja nur, dass ihm nicht wohl ist. Dasselbe gilt bei "Pardong!" Er will aber mehr, er möchte, dass sein Gegenüber ihm verzeiht. Und er bittet um Verzeihung. Man beachte den Unterschied zu "Ich entschuldige mich!".
Die Situation ist da, sein Gegenüber ist böse mit ihm. "Böse mit jemandem sein" heißt auf Kölsch "kott sin." Dä! Und da sind wir doch schon.
Sid mer (mir) nit mih kott! Im Hochdeutschen eine undenkbare Angelegenheit. Auf Kölsch völlig normal.
Bei "Die Verständlichkeit des Textes lässt sehr zu wünschen übrig" ist es richtig übel! Der Satz an sich ist schon im Hochdeutschen nur in Büchern zu lesen - wenn überhaupt. Aber worum geht es hier? Da liegt ein Text vor, den der Leser nur in gewissem Abstand zu verstehen in der Lage ist. Ist der Text deshalb Mist? Dann sagt der Kölner:
Dä Driss verstonn ich nit!
Und schon hat er den Verfasser beleidigt. Der Kölner haut nicht immer nur drauf. Und wenn er zu verstehen geben will, dass er ein Problem mit dem Text hat, den andere ohne Probleme bewältigen können, dann sagt er:
An dä Tex krijje ich keine Kopp! oder "Do krijje ich keine Kopp dran!"
und der Verfasser ist aus dem Schneider, hat sein Gesicht gewahrt.
Natürlich ist mein Vorschlag nicht das Evangelium. Aber Kölsch!!!
Aufgabe 20:
Ach ja. Das leidige Thema "zu", welches im Hochdeutschen ja auch schon im Infinitiv-Satz mit "brauchen" ausgestorben zu sein scheint. Der Kölner hat eine besondere Beziehung dazu. Er braucht es als Adverb (De Dör ess zo), als Adjektiv (de zo Dör), als Präposition (noh hinger zo, zo Kölle), im Infinitiv (Do solls ophöre zo schänge, Dat ess zo lovve), bei Steigerungen (Dat ess meer zo schwer). Außer bei der Verwendung als "zu" im Sinne von "geschlossen" wird auch "ze" anstelle von "zo" verwendet. Und sonst? Kaum, eher selten. Auf keinen Fall aber bei unseren Beispielen:
a) Ich han, för e Beispill, e Motorrad un kei Auto (keine Wage).
b) Dat hät der Pitter för et Marie jesaht.
c) Ich jonn hück Nommedach bei der Dokter/ noh'm Dokter.
d) Do kanns jän bei mich kumme un dat Boch avholle (afholle).
e) Dat, wat ich jester jehoot han, wor för ze laache!
f) Ich muss mer noch jet för ze müffele (esse) holle.
Owei, owei. Das war schwer!!! Zu den einzelnen Punkten könnte man noch viel mehr sagen, aber der Platz reicht nicht aus. Auch könnten die Übungen im Uferlosen verschwinden. Ich hoffe nur, dass ich die Farbenpracht der kölschen Sprache ein wenig hervorheben konnte. Etwas, was jemandem, der tagtäglich nur Hochdeutsch reden muss, verborgen bleibt. Der übersetzt seinen hochdeutschen Text fast wortwörtlich in sein Idiom und glaubt, Kölsch zu sprechen.
Wer mal verschiedene Texte von Karnevalsliedern nachliest und die ins Hochdeutsche übersetzt, wird wissen, was ich meine. Das meiste ist eben Hochdeutsch, rheinisch ausgesprochen.
Bis bald wieder
Alexander
__________________ Et kütt wie et kütt!
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Alexander am 25.08.2005 09:26.
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24.08.2005 14:12 |
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Alexander
Mitglied
Botschafter des KarnevalistenForum.de für Kölsche Sproch


Dabei seit: 12.07.2005
Beiträge: 687
Herkunft: Kölle
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Leeve jeckerberliner un all die andere!
Wann et dann esu ess, dann ess jo nix verkeht. Mer hät jo he nit die Plaatz för richtich Kölsch ze lihre. Zoeesch lihrt mer Kölsch ze bubbele op der Stroß, wa'mer Jlöck hät, un dann lis mer Böcher vun dä Mungkaatdeechter. Do jitt et ene janze Haufe vun. Ävver et ess schwer un mer muss sich laut do durchlese un jaaaaanz lantsam (langksam).
Un dann ess et wie met jeder Sproch: mer muss och behalde, wat mer jeleht hät. Un dat jeit et Bess, wa'mer die Sproch luuter sprich odder schriev. Avschrieve ess dobei nit verbodde!
Un e klei bessje dovun welle mer jo he maache. Nit mih, ävver och nit winnijer.
En däm Senn noch e fruh "Kölsch bubbele"
Alexander
__________________ Et kütt wie et kütt!
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25.08.2005 09:25 |
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Alexander
Mitglied
Botschafter des KarnevalistenForum.de für Kölsche Sproch


Dabei seit: 12.07.2005
Beiträge: 687
Herkunft: Kölle
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Hallo, von dem Schock erholt? Ich hoffe doch. Damit das Leben nicht so langweilig wird, habe ich mir etwas überlegt. Wie wär's, wenn wir zur Abwechslung mal einen Text übersetzen? So quasi als Fingerübung. Grammatik können wir immer noch machen. Der Text hat zwar kaum Sinn, aber wir können vielleicht das eine oder ander bisher geübte vertiefen.
Gut, dann schauen wir mal:
Als ich noch ein kleiner Junge war, ging ich immer zu meiner Tante Netta, um sie zu besuchen. Ich bin gerne dorthin gegangen, weil ich da immer den leckeren Gurkensalat bekam. Sie holte die Gurken immer in einer alten, aus Stroh geflochtenen Tasche vom Markt.
Eines Tages hatte ich mich, obwohl ich den Weg schon oft gegangen war, verlaufen. Ich fragte einen Mann: "Können Sie mir sagen, wie ich in die Gilbachstraße komme?" Dar Mann lächelte und sagte: "Da gehst Du hier geradeaus am Stadtgarten vorbei und dann die erste Straße links. Das ist die Gilbachstraße."
Auf dem Weg zu meiner Tante musste ich immer an die Gurken denken und wie lecker die waren, so dass ich auf der Türschwelle ausrutschte und hinfiel. Dabei riss ich mir ein Loch in die Hose. "Was hast Du nur angestellt," fragte meine Tante. "Da wirst Du zu Hause aber schweren Ärger bekommen."
Bitte beim Übersetzen darauf achten:
1. möglichst viele kölsche Wörter zu verwenden
2. wort-wörtliche Übersetzung vermeiden. Oft hilft eine sinngemäße Übersetzung weiter.
Es gibt keine absolute Lösung! Ich bin mal gespannt, was da von Euch abgeliefert wird. Viel Spaß und NUR MUT, es wird schon werden!!!
__________________ Et kütt wie et kütt!
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25.08.2005 17:20 |
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Kelong
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Dabei seit: 19.07.2005
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Leeve Alexander
"aus Stroh geflochtene Tasche", "Gurke", "Türschwelle" ...
Do wor doch jet?
Do Schletzohr!
__________________ Danke, Mam, danke Pap,
danke leeve Jott,
Dat ich en Kölle jebore.
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29.08.2005 11:18 |
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Alexander
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Botschafter des KarnevalistenForum.de für Kölsche Sproch


Dabei seit: 12.07.2005
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Herkunft: Kölle
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Och, do hät mich einer erkannt..... Ich woll jrad dä kölsche Tex erensetze, do feel meer die Bemerkung vum Kelong op. Jetz waden ich noch jet, weil et jo sin künnt, dat hä och noch metmaache well.....
Bes jetz woren et erer zwei, die modich jenoch wore, meer ze schrieve. Die han och ald en Antwoot kräje.
Meer ess dobei opjefalle, dat die Saach met der Jäjenwart, Verjangeheit un Zokunnef esu en Saach ess, die mer noch jet übe müsse. Och wie herrlich, ha'mer widder jet ze dunn.
Un jetz vöran, ehr Kadette, zaut üch. Ich well jet ze lese han....
Alexander
__________________ Et kütt wie et kütt!
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Alexander am 29.08.2005 14:49.
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29.08.2005 12:01 |
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Gaby unregistriert
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Jahaaaaaa Alexander, ich mach nocht mit......gedulde Dich noch bis morgen bitte....
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29.08.2005 15:16 |
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DieIsa

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Dabei seit: 09.05.2005
Beiträge: 2.620
Herkunft: .
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Super Alexander wie du das hier alles machst!!!!
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29.08.2005 16:51 |
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Kelong
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Dabei seit: 19.07.2005
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@Isa
Jo, Isa, do mäs doch och met?! Udder wie sin ich dat?
Jroß
Kelong
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Dat ich en Kölle jebore.
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29.08.2005 17:53 |
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Alexander
Mitglied
Botschafter des KarnevalistenForum.de für Kölsche Sproch


Dabei seit: 12.07.2005
Beiträge: 687
Herkunft: Kölle
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Hallo Freunde des kölschen Humors! Das hat prima geklappt, sogar ein Neuer ist dazugestoßen. ;lz; Herzlich willkommen. So, und nun genug der Vorrede, hier geht's los:
Wie schon bemerkt, sollten hier ein paar Übungen vertieft werden. So kamen z.B. Sächelchen aus den Aufgaben 1, 6, 16, 17, 20 vor. Gemerkt?
Wie ich noch ene kleine Fetz (Stropp, Krott, Fant usw.) wor, ben ich luuter noh minger (bei ming) Tant Netta jejange, för se ze besöke. Ich ben jän doherr jejange, weil ich do luuter dä leckere Komkommerschlot (je)kräje han. Sei (besser hier: De Tant) hätt die Komkommere luuter en 'ner Kabass vum Maat jehollt.
Eines Dachs hatt ich mich verlaufe, ovschüns ich dä Wääch ald off (döckes) jejange wor. Do han ich ene Kääl jefroch: "Künnt ehr meer sage, wie ich noh der Jilbachstroß kumme?" Dä Kääl wor am jriemele un saht: "Do jeis'de he jradus, lans der Stadtjade un dann de eeschte (ehtste) Stroß links. Dat ess de Jilbachstroß."
Op däm Wääch noh minger Tant moht ich luuter an die Komkommere denke un wie lecker die wore, dat ich om Dürpel usjerötsch un der Längde noh hinjeschlage ben (hinjefalle ben). Dobei ress ich meer en Fünef en de Botz (Dobei hann ich meer e Loch en de Botz jeresse). "Wat häs'de jemaat?" frochten ming Tant. "Do küss'de doheim ävver schwer en de Bräng!"
Wie bereits angemerkt, gibt es keine absolute und einzig richtige Lösung. Vor allem, wenn man Wert auf die Kreativität beim Gebrauch der kölschen Sprache legt. Beim Nachschauen habe ich auch das alte Wort "döckes" für "oft" gefunden, was aber heute nur noch im ländlichen Raum gebraucht wird. In alten Texten findet man es aber immer noch. Außerdem finden wir hier eine Möglichkeit, die rheinische Verlaufsform in der Vergangenheit anzuwenden. Auch ein beliebtes Stilmittel im Kölschen "Dä Kääl wor am jriemele..."
Die nächsten Aufgaben werden sich wieder mit der (ach so beliebten) Grammatik befassen. Da ich ja schon als "Schletzohr" geoutet wurde, könnt Ihr schon mal langsam anfangen Euch zu freuen. Bis bald.
Fragen zum obigen Text bitte an koelsche.sproch@web.de . Danke!
Himmel, schon vier Mal geändert! Wenn die Tastatur nicht so will wie der Finger.......
__________________ Et kütt wie et kütt!
Dieser Beitrag wurde 4 mal editiert, zum letzten Mal von Alexander am 30.08.2005 14:31.
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30.08.2005 14:27 |
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Alexander
Mitglied
Botschafter des KarnevalistenForum.de für Kölsche Sproch


Dabei seit: 12.07.2005
Beiträge: 687
Herkunft: Kölle
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Wer rastet, der rostet. Oder so ähnlich. Deshalb geht es hier gleich weiter.
Aufgabe 21:
Bitte konjugieren Sie im Kölschen das Verb "gehen".
ich gehe
du gehst
er, sie, es geht
wir gehen
ihr geht
sie gehen
Bitte dabei beachten, dass es im Kölschen jeweils bei der 3. Person mehrere Möglichkeiten gibt ("betontes" und "unbetontes" Personalpronomen) Dat jitt et bloß en Kölle!
Aufgabe 22:
Bilden Sie bitte den Plural folgender Wörter:
a) Desch
b) Trapp
c) Schlopp
d) Hungk
e) Päd
f) Blatt
Aufgabe 23:
Bitte übersetzen Sie die nachstehenden Zeitformen des Verbes "stehen":
ich stehe, ich stand, ich habe gestanden, ich hatte gestanden, ich werde stehen,
So, das soll es erst einmal gewesen sein. Quasi so als Erholung.....
__________________ Et kütt wie et kütt!
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30.08.2005 17:19 |
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Alexander
Mitglied
Botschafter des KarnevalistenForum.de für Kölsche Sproch


Dabei seit: 12.07.2005
Beiträge: 687
Herkunft: Kölle
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Ich hann et jewoss, et wor ze eifach! Un do wor däm ein odder andere de Zick ze schad. Schad!
Also, dann wollen wir mal wieder.
Aufgabe 21:
ich jonn
do jei(h)s
hä - se/sei - et/it jei(h)t
mir (mer/meer) jonn
ehr joht
se/sei jonn
Das war nicht sehr schwer, oder? Wichtig hierbei ist folgendes: Es heißt im Kölschen niemals "do jehs" - was man sehr oft hört. Das ist kein Kölsch. Und wo wir einmal dabei sind: die gleiche Konjugation gilt auch für "stehen = stonn". Da ist auch "do stehs" völlig indiskutabel.
Auffällig bei den Personalpronomen (persönliche Fürwörter) ist im Kölschen, dass es in der dritten Person Einzahl und Mehrzahl "betonte" und "unbetonte" Pronomen gibt.
unbetont = se, et
betont = sei, it
Die betonten Fürwörter werden gebraucht, wenn eine ganz bestimmte Person gemeint ist und das noch hervorgehoben werden soll.
Beispiel:
Et Marie hät jesaht, et hädden jehoot, dat mer noh'm Nümaat jejange sin. It dät ävver zelebdesdachs nit metjonn, esujar nit, wann et Jeld doför jöv.
Einen ähnlichen Umstand hat die kölsche Sprache bei der ersten Person Mehrzahl (wir). Im Kölschen unterscheidet man das unbetonte "mer" vom betonten "meer". Beide Formen stehen auch für das hochdeutsche Wort "mir". Leider gehen diese Feinheiten inzwischen völlig verloren durch die allgemeine Verwendung von "mir".
Beispiele:
Dat wesse mer nit mih! (Das wissen wir nicht mehr.)
Du'mer ne Jefalle! (Tu mir einen Gefallen)
Och, wann dat keiner mih weiß, meer wesse dat ävver. (Auch, wenn es keiner mehr weiß, wir wissen das!)
Ich weiß, dat do dat keinem sage wells, ävver meer kanns'de dat räuich verzälle. (Ich weiß, dass du das niemandem sagen willst, aber mir kannst du das ruhig erzählen)
Dabei wird "mer" so ausgesprochen, wie es geschrieben wird - mit einem "e". "Meer" dagegen wird ausgesporchen wie "mir". Wahrscheinlich kommt es daher, dass beim Schreiben kaum noch jemand auf den Unterschied achtet. Das ist beinahe so wie bei "weede - wäde".
Aufgabe 22:
Die Mehrzahlbildung im Kölschen ist in der Regel in drei Arten möglich: durch Anhängung von "e", "er" oder Umlautbildung.
Daneben gibt es noch andere Formen, die später behandelt werden sollen.
a) Desch - Desche (Tisch - Tische)
b) Trapp - Trappe (Treppe - Treppen)
c) Schlopp - Schlöpp (Schleifen - Schleifen)
d) Hungk - Hüng (Hund - Hunde)
e) Päd - Päder (Pferd - Pferde)
f) Blatt - Blädder (Blatt - Blätter)
"Draußen auf dem Land" hört man auch schon mal "Blääder" oder "Bläädere" - aber das ist -ähem- eben auf dem Land.
Aufgabe 23:
ich stehe - ich stonn
ich habe jestanden - ich han jestande
ich hatte gestanden - ich hatt jestande
ich werde stehen - ich wäde stonn
So, das wars wohl wieder mal. Die Antworten, die ich bekommen habe, waren durch die Bank richtig. Mal schauen, was mir als nächstes einfällt.
__________________ Et kütt wie et kütt!
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03.09.2005 11:08 |
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Alexander
Mitglied
Botschafter des KarnevalistenForum.de für Kölsche Sproch


Dabei seit: 12.07.2005
Beiträge: 687
Herkunft: Kölle
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Und es geht weiter. Das Elend nimmt und nimmt kein Ende!!!
Das Konjugieren von Verben macht nun wirklich keinen großen Spaß! Deshalb üben wir das noch einmal. Ihr könnt von Glück sagen, dass im Kölschen der Imperfekt fast nie gebraucht wird. Das wären schöne Übungen gewesen. Im Kölschen wird stattdessen das Perfekt unter Verwendung von "han" oder "sin" gebraucht.
Beispiel:
Ich frochte (Imperfekt) - Ich han jefroch (Perfekt)
Ich jing (Imperfekt) - Ich ben jejange (Perfekt)
Aber es gibt doch einige Nettigkeiten.
Aufgabe 24:
Bitte konjugieren Sie folgende Verben im Präsens:
a) geben = jevve
b) kommen = kumme
c) liegen = lijje
Aufgabe 25:
Bitte übersetzen Sie ins Kölsche:
a) Hunger
b) der Schrank
c) die Brille
d) der Affe
e) der Platz
f) Heidelbeeren/Waldbeeren
g) Stachelbeeren
h) die Toilette
Aufgabe 26:
Finden Sie kölsche Synonyme (sinnverwandte Wörter) zu
a) verrückt
b) sich beeilen
c) schreien
So, das soll es wieder gewesen sein. Ich kann mir nicht helfen, ich kann mich gut leiden
Da ich mal wieder für ein paar Tage weg bin (diesmal mit meinem Stammtisch) und erst am Mittwochabend wiederkomme, kann ich Eure Lösungen erst am Donnerstag nachsehen.
Diese schickt Ihr bitte wie immer an koelsche.sproch@web.de
Bis dann!
__________________ Et kütt wie et kütt!
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03.09.2005 13:23 |
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